KOP

Klärungsorientierte Psychotherapie

Forschung in der KOP

In der KOP wurde eine sehr umfangreiche Prozessforschung und eine umfangreiche Effektforschung durchgeführt.

Es werden Arbeiten dazu veröffentlicht, wie Klienten Explizierungsprozesse vornehmen, über welche Prozessstufen diese verlaufen und welche Probleme dabei auftreten. Eine sehr umfangreiche Forschung wurde zu den sogenannten „Steuerungsprozessen“ durchgeführt, also der Frage, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen welche therapeutischen Interventionen Klärungsprozesse von Klienten fördern.

Prozessforschung zur Steuerung des Klientenprozesses

In der Klärungsorientierten Psychotherapie (KOP) wird seit langem sehr intensiv empirische Forschung betrieben; diese bezieht sich insbesondere auf den Bereich der Prozessforschung; in jüngerer Zeit werden aber auch Studien zur Effektivitätsforschung stark forciert.
Die Forschung begann mit der Prozessanalyse von Sachse und Maus (1987), in der zum ersten Mal gezeigt wurde, dass Therapeuten in der Gesprächspsychotherapie einen hohen steuernden Einfluss auf Klientenprozesse ausüben; von da an entwickelten sich die Konzepte der KOP und die empirische Forschung Hand in Hand; die Forschungsergebnisse gingen in die therapeutischen Konzepte ein und diese wurden systematisch weiter empirisch validiert. Daraus ergibt sich heute eine Situation, in der die therapeutischen Regeln und Strategien der KOP auf der Mikro-Ebene von Psychotherapie außerordentlich gut empirisch validiert sind.

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Sachse, R. (2016). Prozess-Studien zur Klärungsorientierten Psychotherapie und daraus abgeleitet therapeutische Konsequenzen. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 13-24. Lengerich: Pabst.

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Sachse, R. & Sachse, M. (2009). Klärungsorientierte Psychotherapie: Empirische Ergebnisse und Schlussfolgerungen für die Praxis. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & O. Püschel (Hrsg.), Grundlagen und Konzepte Klärungsorientierter Psychotherapie, 232-252. Göttingen: Hogrefe.

Grundlagenliteratur
Sachse, R. (1992). Zielorientierte Gesprächspsychotherapie – Eine grundlegende Neukonzeption. Göttingen: Hogrefe.

Weiterführende Literatur
Frohburg, I. & Sachse, R. (1992). Steuerungseffekte im Verlauf der Psychotherapie oder: Wann arbeiten Klienten am intensivsten an der Klärung eigener Motive? In: R. Sachse, G. Lietaer & W.B. Stiles (Hrsg.): Neue Handlungskonzepte der Klientenzentrierten Psychotherapie, 95-108. Heidelberg: Asanger.
Sachse, R. (1988). Steuerung des Explizierungsprozesses von Klienten durch zentrale Bearbeitungsangebote des Therapeuten. In: W. Schönpflug (Hrsg.), Bericht über den 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Berlin, Bd. 1. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. (1990). Acting purposefully in client-centered therapy. In: P.J.D. Drenth, J.A. Sergeant & R.-J. Takens (Eds.), European perspectives in psychology, 1, 65-80. New York: Wiley.
Sachse, R. (1990). Concrete interventions are crucial: The influence of therapist's processing proposals on the client's intrapersonal exploration. In: G. Lietaer, J. Rombauts & R. van Balen (Eds.), Client-centered and experiential psychotherapy in the nineties, 295-308. Leuven: University Press.
Sachse, R. (1990). Ein sprach- und textpsychologisch fundiertes Verfahren zur Mikro-Prozeßanalyse der Therapeut-Klient-Interaktion: Manual für formale, inhaltliche und Bearbeitungs-Analyse von Klienten- und Therapeutenäußerungen (Finbe-System). Berichte aus der Arbeitseinheit Klinische Psychologie, Fakultät für Psychologie, Ruhr-Universität Bochum, 65, 2. Fassung.
Sachse, R. (1990). The influence of therapists‘ processing proposals on the explication process of the client. Person-Centered Review, 5, 321-344.
Sachse, R. (1991). Gesprächspsychotherapie als „affektive Psychotherapie“: Bericht über ein Forschungsprojekt. Teil 1 in GwG-Zeitschrift 83, 30-42. Teil 2 in GwG-Zeitschrift 84, 32-40.
Sachse, R. (1991). Spezifische Wirkfaktoren in der Klientenzentrierten Psychotherapie: Zur Bedeutung von Bearbeitungsangeboten und Inhaltsbezügen. Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis, 23, 157-171.
Sachse, R. (1991). Zielorientiertes Handeln in der Gesprächspsychotherapie: Steuerung des Explizierungsprozesses von Klienten durch zentrale Bearbeitungsangebote des Therapeuten. In: D. Schulte (Hrsg.), Therapeutische Entscheidungen, 89-106. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. (1992). Differential Effects of Processing Proposals and Content References on the Explication Process of Clients with Different Starting Conditions. Psychotherapy Research, 4, 235-251.
Sachse, R. (1992). Zielorientiertes Handeln in der Gesprächspsychotherapie: Zum tatsächlichen und notwendigen Einfluß von Therapeuten auf die Explizierungsprozesse bei Klienten. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 21, 286-301.
Sachse, R. (1993). The effects of intervention phrasing of therapist-client communication. Psychotherapy research, 3, 4, 260-277.
Sachse, R. & Maus, C. (1987). Einfluß differentieller Bearbeitungsangebote auf den Explizierungsprozeß von Klienten in der Klientenzentrierten Psychotherapie. Zeitschrift für Personenzentrierte Psychologie und Psychotherapie, 6, 75-86.
Sachse, R. & Maus, C. (1991). Zielorientiertes Handeln in der Gesprächspsychotherapie. Stuttgart: Kohlhammer.
Sachse, R. & Sachse, M. (2016). Explizierungsprozesse bei Klienten mit Persönlichkeitsstörungen und Klienten mit psychosomatischer Verarbeitungsstruktur: Eine Mikro-Prozess-Analyse. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 25-42. Lengerich: Pabst.
Bullmann, F. (2006). Die Bedeutung von Klärungsprozessen in der Psychotherapie. In: R. Sachse & P. Schlebusch (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie, 191-206. Lengerich: Pabst.
Reicherts, M. & Montini Lirgg, P. (2006). Effekte vertiefender Interventionen beim Erstkontakt – eine experimentelle Analogstudie verschiedener Interventionsformen. In: R. Sachse & P. Schlebusch (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie, 207-227. Lengerich: Pabst.
Reicherts, M. & Defago, L. (2009). Kognitive und affektive Prozesse bei der Realisierung klientenzentrierter Interventionen – Zusammenhänge mit der Interventionsqualität, der Therapeutenerfahrung und dem Explizierungsniveau von Klienten. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & O. Püschel (Hrsg.), Grundlagen und Konzepte Klärungsorientierter Psychotherapie, 253-268. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. & Takens, R.J. (2003). Klärungsprozesse in der Psychotherapie. Göttingen: Hogrefe.

Prozessforschung mit der BIBS

Das Prozess-Analyse-System der BIBS zur Beziehungs-, Inhalts- und Bearbeitungsanalyse schätzt sowohl Klienten-Prozesse als auch die Qualität therapeutischen Handelns ein. Mit diesem Instrument wurden einige Forschungsarbeiten durchgeführt.

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Sachse, R. (2018). Die Beziehungs-, Inhalts- und Bearbeitungsskalen (BSI). In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 141-144. Lengerich: Pabst.

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Sachse, R. & Kramer, U. (2015). Veränderungsmessungen mit den BIBS. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie. Systematisch dokumentieren: Die Skala zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess, 90-104. Göttingen: Hogrefe.

Grundlagenliteratur
Sachse, R. & Schirm, S. (2015). Überblick. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie. Systematisch dokumentieren: Die Skala zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess, 7-8. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R., Schirm, S. & Kramer, U. (2015). Klärungsorientierte Psychotherapie. Systematisch dokumentieren. Die Skalen zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess (BIBS). Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R., Schirm, S. & Kramer, U. (2015). Die Beziehungs-, Inhalts- und Bearbeitungsskalen (BIBS) – Analysen eines Rating-Systems. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 43-56. Lengerich: Pabst.

Weiterführende Literatur
Kramer, U. & Sachse, R. (2010). Patient’s and therapist’s contribution to the clarification process: French validation of the BBBS on a borderline sample. Poster presented on the symposium “Le trouble de la personalité borderline. Prilly, CH.
Sachse, R. (2015). Die Entwicklung der BIBS: Bearbeitungs-, Inhalts- und Beziehungsskalen. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie. Systematisch dokumentieren: Die Skala zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess, 21-23. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. (2015). Reliabilitäten des BIBS. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie systematisch dokumentieren: Die Skala zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess, 24-25. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. & Kramer, U. (2015). Untersuchung der BIBS-Skalen: Korrelationen der PTBS-Variablen untereinander. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie. Systematisch dokumentieren: Die Skala zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess, 26-33. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. & Kramer, U. (2015). Validierung der BIBS-Skalen an Klienten-Erfolgsmaßen. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie. Systematisch dokumentieren: Die Skala zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess, 39-49. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R., Schülken, T. & Leisch, M. (2006). Die Bochumer Beziehungs- und Bearbeitungsskalen BBBS: Skalen-Prüfung und erste Validierung. In: R. Sachse & P. Schlebusch (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie, 228-254. Lengerich: Pabst.
Sachse, R., Schülken, T., Sachse, M. & Leisch, M. (2011a). Die Kurzform der Bochumer Beziehungs- und Bearbeitungsskalen BBBS-K: Skalen-Prüfungen und Reliabilitäten. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & M. Sachse (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II, 207-225. Lengerich: Pabst.
Schirm, S., Kramer, U. & Sachse, R. (2015). Beschreibung der BIBS und ein Manual zum Rating. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie systematisch dokumentieren, 50-89. Göttingen: Hogrefe.
Schirm, S., Kramer, U. & Sachse, R. (2015). Die Anwendung der BIBS. In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie systematisch dokumentieren, 50-89. Göttingen: Hogrefe.
Schirm, S., Sachse, R. & Kramer, U. (2015). Theoretischer Hintergrund: BIBS und Klärungsorientierte Psychotherapie In: R. Sachse, S. Schirm & U. Kramer (Hrsg.), Klärungsorientierte Psychotherapie. Systematisch dokumentieren: Die Skala zur Erfassung von Bearbeitung, Inhalt und Beziehung im Therapieprozess, 9-20. Göttingen: Hogrefe.

Effektivitätsforschung

Effektforschung bei Persönlichkeitsstörungen

In der KOP wurden ebenfalls ausführliche Forschungen zur therapeutischen Effektivität durchgeführt bei Klienten mit Persönlichkeitsstörungen, psychosomatischen Störungen und Depressionen. Hier werden die wesentlichen Ergebnisse der bisherigen Therapie-Effekt-Studien zur KOP dargestellt.

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Sachse, R. (2016). Erfolgsforschung. In: R. Sachse, M. Sachse & J. Fasbender (Hrsg.), Grundlagen der Klärungsorientierten Psychotherapie, 146-151. Göttingen: Hogrefe.

Entgegnungen zur Studie von Bamelis et al. (2014)

Bamelis et al. haben eine Studie zum Vergleich von Schema-Therapie und KOP veröffentlicht. Dabei war KOP die „Kontrollbedingung“ und hat niedrigere Effekte als Schema-Therapie. Sachse und Pauly setzen sich kritisch mit dieser Studie auseinander und zeigen, dass KOP in der Untersuchung relativ schlechte Bedingungen hatte, wodurch die Aussagen nur sehr begrenzt aussagekräftig sind.

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Sachse, R. & Pauly, S. (2018). Zur Effektivität Klärungsorientierter Psychotherapie: Kommentar zu den Studien von Bamelis et al. zum Vergleich von Schema-Therapie mit Klärungsorientierter Psychotherapie. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 87-97. Lengerich: Pabst.

KOP-Effekte bei narzisstischer Persönlichkeitsstörung

Sehr gute Effektstärken werden für Klienten mit sogenanntem „erfolgreichem Narzissmus“ gefunden, gute Effektstärken bei Klienten mit „gescheitertem Narzissmus“; weniger effektiv ist KOP bei „erfolglosen Narzissten“.

Untersucht werden soll hier, wie effektiv Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) bei der Behandlung von Klienten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung ist. Die Klienten waren Personen, die sich am Institut für Psychoiogische Psychotherapie zu einer Therapie angemeldet hatten. Alle Klienten wurden über die Therapie informiert und erteilten ihre schriftliche Zustimmung, an einer wissenschaftlichen Untersuchung teilzunehmen und dafür, dass alle Daten in anonymisierter Form für die Forschung verwendet werden dürfen. Sie erteilten ebenfalls ihre Zustimmung zum Raten der Bänder und zur Supervision der Therapie.
Zur Erfolgsmessung wurden die in Kapitel 4 beschriebenen Verfahren verwendet. Die Therapien dauerten 44-62 Sitzungen mit dem Mittelwert von 59,3 Sitzungen. Die Klienten wurden mit dem SKlD-ll-Interview und mit dem Persönlichkeits-Störungs- Rating-System (PSRS) diagnostiziert. Es wurden nur solche Klienten in die Studie aufgenommen, die sowohl im SKID, als auch im PSRS die Diagnose NAR erhielten.
Therapeuten waren Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten des lPP gegen Ende ihrer Ausbildung, die ihre Ambulanztätigkeit durchfuhren.

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Sachse, R. & Sachse, M. (2016). Effekte Klärungsorientierter Psychotherapie bei Klienten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 76-80. Lengerich: Pabst.

KOP-Effekte bei histrionischer Persönlichkeitsstörung

Sehr gute Effektstärken ergeben sich bei KOP mit „erfolgreichen Histrionikern“ und mittlere Effektstärken bei Klienten mit „erfolgloser Histrionik“.

Die Klienten waren Personen, die sich am lnstitut für Psychologische Psychotherapie zu einer Therapie angemeldet hatten.
Alie Klienten wurden über die Therapie informiert und erteilten ihre schriftliche Zustimmung, an einer wrssenschaftlichen Untersuchung teilzunehmen und dafür, dass alle Daten in anonymisierter Form für die Forschung verwendet werden dürfen. Sie erteilten ebenfalls ihre Zustimmung zum Raten der Bänder und zur Supervision der Therapie.
Zur Erfolgsmessung wurden die in Kapitel 4 beschriebenen Verfahren verwendet. Die Therapien dauerten 19-63 Sitzungen, mit einem Mittel von 58,2 Sitzungen. Die Klienten wurden mit dem SKlD-II-lnterview und mit dem Persönlichkeits-Störungs- Rating-System (PSRS) diagnostiziert. Es wurden nur solche Klienten in die Studie aufgenommen, die sowohl im SKID, als auch im PSRS die Diagnose HIS erhielten.
Therapeuten waren Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten des lPP gegen Ende ihrer Ausbildung, die ihre Ambulanztätigkeit durchfuhren.

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Sachse, R. & Sachse, M. (2016). Wirksamkeit Klärungsorientierter Psychotherapie bei Klienten mit histrionischer Persönlichkeitsstörung. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 81-84. Lengerich: Pabst.

KOP-Effekte bei dependenter Persönlichkeitsstörung

Gute Effektstärken zeigen sich bei KOP mit Klienten, die eine dependente Persönlichkeitsstörung aufweisen.

Die Klienten waren Personen, die sich am Institut für Psychologische Psychotherapie zu einer Therapie angemeldet hatten.
Alle Klienten wurden über die Therapie informiert und erteilten ihre schriftliche Zustimmung, an einer wissenschaftlichen Untersuchung teilzunehmen und dafür, dass alle Daten in anonymisierter Form für die Forschung verwendet werden dürfen. Sie erteilten ebenfalls ihre Zustimmung zum Raten der Bänder und zur Supervision der Therapie.
Zur Erfolgsmessung wurden die in Kapitel 4 beschriebenen Verfahren verwendet. Die Therapien dauerten 58-63 Sitzungen, mit einem Mittelwert von 60,3 Sitzungen. Die Klienten wurclen mit dem SKlD-ll-Interview und mit dem Persönlichkeits-Störungs-Rating-System (PSRS) diagnostiziert. Es wurden nur solche Klienten in die Studie aufgenornmen, die sowohl im SKID, als auch im PSRS die Diagnose DEP erhielten.
Therapeuten waren Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten des lPP gegen Ende ihrer Ausbildung, die ihre Ambulanztätigkeit durchfuhren.

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Sachse, R. & Sachse, M. (2016). Effekte Klärungsorientierter Psychotherapie bei Klienten mit dependenter Persönlichkeitsstörung. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 85-88. Lengerich: Pabst.

Weitere Literatur zur Effektforschung bei Persönlichkeitsstörungen

Grundlagenliteratur
Sachse, R. & Sachse, M. (2016). Untersuchung der Effekte Klärungsorientierter Psychotherapie bei Klienten mit Persönlichkeitsstörungen: Erhebungsinstrumente, therapeutische Strategien und Vorgehen bei der Untersuchung. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 59-75. Lengerich: Pabst.
Sachse, M., Müller, G., Diermann, E. & Sachse, R. (2019). Effekte Klärungsorientierter Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen. Lengerich: Pabst.

Weiterführende Literatur
Sachse, R. & Sachse, M. (2018). Die verwendeten Untersuchungsinstrumente. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 15-31. Lengerich: Pabst.
Lewis, K., Weiland-Heil, K. & Sachse, R. (2018). Veränderung des Klienten- und Therapeutenverhaltens im Verlauf Klärungsorientierter Psychotherapie bei Klienten mit Persönlichkeitsstörungen. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 168-200. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. (1999). Psychotherapie psychosomatischer Magen-Darm-Erkrankungen. Psychologische und somatische Veränderungen und Reduktion der Gesundheitskosten. Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie.
Sachse, R. & Sachse, M. (2016). Wirksamkeit Klärungsorientierter Psychotherapie bei Klienten mit psychosomatischer Verarbeitungsstruktur. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 89-93. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. (2018). Klärungsorientierte Psychotherapie psychosomatischer Störungen. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. (2018). Validierung des Ratingsystems zur Erfassung der psychosomatischen Verarbeitungsstruktur (PVS). In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 201-241. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Atrops, A. (1991). Schwierigkeiten psychosomatischer Klienten bei der Klärung eigener Emotionen und Motive: Mögliche Konsequenzen für die therapeutische Arbeit. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 41, 155-198.
Sachse, R., Sachse, M. & Diermann, E. (2018). Effekte Klärungsorientierter Psychotherapie bei Depressionen. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 116-138. Lengerich: Pabst.

Forschung von Prozess und Erfolg

Ein wesentlicher Aspekt von Forschung betrifft die Frage, wie therapeutische Prozesse (z.B. Klärungsprozesse von Klienten, Interventionen von Therapeuten u.a.) mit dem Therapieerfolg zusammenhängen.
Zu dieser Frage gibt es in der KOP einige Studien.

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Kramer, U., Pascual-Leone, A., Rohde, K.B. & Sachse, R. (2018). Emotionale Verarbeitung, Interaktionsprozess und Ergebnis in der Klärungsorientierten Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen: Eine Prozess-Outcome-Analyse. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 145-159. Lengerich: Pabst.

Maillard, P., Berthoud, L., Kolly, S., Sachse, R., Kramer, U. Process of change in psychotherapy for narcissistic personality disorder. Journal of Personality Disorders.
Kramer, U., Pascual-Leone, A., Rohde, K.B. & Sachse, R. (2015). Emotional processing, interaction process, and outcome in clarification-oriented psychotherapy for personality disorders: A process-outcome analysis. Journal of Personality Disorders, 29, 1-19.
Kramer, U. & Sachse, R. (2013). Early clarification processes in client presenting with borderline personality disorder: Relations with symptom level and change. Person-centered & Experiential Psychotherapies, 12 (2), 157-175.
Sachse, R., Kramer, U. (2019). Clarification-Oriented Psychothgerapy of Dependent Personality Disorder. Journal of Contemporary Psychotherapy, 49 (1), 15-25.
Signer, S., Estermann Janden, R., Sachse, R., Caspar, F., Kramer, U. (2019). Social interaction patterns, therapist responsivness, and outcome in treatments for borderline personalit disorder. Psychoplogy and psychotherapy pp. e12254. Peer-reviewed.
Kramer, U., Pascual-Leone, A., Rohde, K.B., Sachse, R. (2018). The role of shame and self-compassion in psychotherapy for narcissistic personality disorder: An exploratory study. Clinical psychology & psychotherapy, 25 (2), 272-282. Peer-reviewed.

Allgemeine Forschungen

In der KOP wurden auch Forschungen zu Erhebungsinstrumenten u.ä. durchgeführt.

Sachse, R. (1995). Explizierungsprozesse in Heuristischer und Psychoanalytischer Therapie. Ein Beitrag zum Projekt „Psychotherapeutische Einzelfall-Prozeßforschung (PEP)“. Berichte aus der Arbeitseinheit Klinische Psychologie, Fakultät für Psychologie, Ruhr-Universität Bochum.
Sachse, R. (1998). Spezifische Wirkweisen unterschiedlicher Therapieformen: Ein Vergleich der Therapieprozesse in Heuristischer Therapie, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Zielorientierter Gesprächspsychotherapie. Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie, 46, 132-151.
Sachse, R. & Pauly, S. (2018). Faktorenanalyse des Selbstwirksamkeitsbogens (SWE). In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 35-38. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Pauly, S. (2018). Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsstörungen: Untersuchung mit dem PSSI. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 39-45. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Pauly, S. (2018). Erarbeitung einer kompakten SESA-Skala zur Erhebung der Selbstwerteinschätzung. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 76-83. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Pauly, S. (2018). Zur Effektivität Klärungsorientierter Psychotherapie: Kommentar zu den Studien von Bamelis et al. zum Vergleich von Schema-Therapie mit Klärungsorientierter Psychotherapie. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 87-97. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Rudolph, R. (1992). Gesprächspsychotherapie mit psychosomatischen Klienten? Eine empirische Untersuchung auf der Basis der Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit. In: M. Behr, U. Esser, F. Petermann, W.M. Pfeiffer & R. Tausch (Hrsg.), Jahrbuch für Personenzentrierte Psychologie und Psychotherapie, 3, 66-84. Köln: GwG-Verlag.
Sachse, R. & Rudolph, R. (1992). Selbstaufmerksamkeit bei psychosomatischen Patienten. Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie, 40, 146-164.
Sachse, R. & Sachse, M. (2016g). Auf welche Erfolgsvariablen wirkt Klärungsorientierte Psychotherapie ein? In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 94-96. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Sachse, M. (2016h). Welche Persönlichkeitsstörungen profitieren wie von Klärungsorientierter Psychotherapie? In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 97-98. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Sachse, M. (2016i). Definition von Indikator-Bereichen. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, 101-105. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Sachse, M. (2018). Zusammenhänge zwischen den Erfassungsvariablen und ihrer psychologischen Bedeutung. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 46-68. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Sachse, M. (2018). Reduktion der Erfolgsmaße auf besonders relevante Variablen. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie II, 69-75. Lengerich: Pabst.
Sachse, R., Schülken, T., Sachse, M. & Leisch, M (2011b). Die Stunden-Nachbefragungsbögen für Klärungsorientierte Psychotherapie: Faktoren-Struktur und innere Konsistenz. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & M. Sachse (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II, 226-238. Lengerich: Pabst.
Sachse, R., Schülken, T., Leisch, M. & Sachse, M. (2011). Effektivität Klärungsorientierter Psychotherapie: Erste Ergebnisse. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & M. Sachse (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II, 239-273. Lengerich: Pabst.