KOP

Klärungsorientierte Psychotherapie

Konzepte der Klärungsorientierten Psychotherapie

Theorie und Praxis der KOP

In diesem Kapitel werden Arbeiten zu einer ausführlichen Beschreibung theoretischer und praktischer Konzepte von KOP gegeben.

Klärungsorientierte Psychotherapie ist eine Weiterentwicklung der Zielorientierten Gesprächspsychotherapie, die wiederum eine Entwicklung der klärungs- und handlungsorientierten Gesprächspsychotherapie ist, die von Truax und Mitchell (1971) entwickelt und von Greenberg, Rice und Elliott (1993) weiterentwickelt wurde. Klärungsorientierte Psychotherapie unterscheidet sich sehr grundlegend von „klassischer“ Gesprächspsychotherapie (vgl. Sachse, 1999b, 2004c, 2005a, 2005b) und auch von Verhaltenstherapie und Kognitiver Therapie und stellt damit einen eigenständigen Therapieansatz im Rahmen der Konzeption einer psychologischen Psychotherapie dar.

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Sachse, R. (2006). Klärungsorientierte Psychotherapie. In: R. Sachse & P. Schlebusch (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie, 15-45. Lengerich: Pabst.

Grundlagenliteratur
Sachse, R. (2003). Klärungsorientierte Psychotherapie. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R., Sachse, M. & Fasbender, J. (2016). Grundlagen Klärungsorientierter Psychotherapie. Göttingen: Hogrefe.

Weiterführende Literatur
Sachse, R. (2008). Klärungsprozesse in der Psychotherapie. In: J. Margraf & S. Schneider (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie, 3. Auflage, 227-232. Berlin: Springer.
Sachse, R., Fasbender, J. & Sachse, M. (2011). Therapeutische Regeln in der Klärungsorientierten Psychotherapie. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & M. Sachse (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II, 13-54. Lengerich: Pabst.
Sachse, R., Fasbender, J. & Sachse, M. (2011). Grundannahmen, Anwendungsbereiche und Kompatibilitäten Klärungsorientierter Psychotherapie. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & M. Sachse (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II, 55-67. Lengerich: Pabst.
Püschel, O. & Sachse, R. (2009). Eine motivationstheoretische Fundierung Klärungsorientierter Psychotherapie. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & O. Püschel (Hrsg.), Grundlagen und Konzepte Klärungsorientierter Psychotherapie, 89-110. Göttingen: Hogrefe.
Sachse, R. (1992). Improving client processes by understanding and intervening. Theoretical and practical advances in client-centered therapy based on psychological concepts. Berichte aus der Arbeitseinheit Klinische Psychologie, Fakultät für Psychologie, Ruhr-Universität Bochum, Nr. 81.
Sachse, R. (2005). Motivklärung durch Klärungsorientierte Psychotherapie. In: J. Kosfelder, J. Michalak, S. Vocks & U. Willutzki (Hrsg.), Fortschritte der Psychotherapieforschung, 217-231. Göttingen: Hogrefe.

Einbettung in eine allgemeine Psychotherapie

In diesem Abschnitt geht es um eine Einbettung von KOP in eine allgemeine Psychotherapie.

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Sachse, R. (2019). Selbstregulation und ihre Relevanz für klinische Psychologie und Psychotherapie. In: S. Rietmann & P. Deing(Hrsg): Psychologie der Selbststeuerung. Wiesbaden: Springer, 23-44

Die Psychologie hat sich in den letzten 20 Jahren sehr stark weiterentwickelt und auch die Psychotherapie hat viele neue Konzepte entwickelt. Daher ist es nun sinnvoll und angemessen, einmal etwas näher darüber zu reflektieren, wie man Psychotherapie grundlegend konzipieren sollte: Es erscheint mir wesentlich zu überlegen, welche Konsequenzen sich für die Konzeption von Psychotherapie aus neueren Ergebnissen der Psychologie/Psychotherapie ableiten lassen, aber auch aus Überlegungen zu grundlegendem psychologischen Funktionieren, aus Überlegungen zum Menschenbild und zur gesellschaftlichen Stellung eines Klienten. Ich möchte hier einige, mir wesentlich erscheinende Aspekte ausführen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder auf eine „endgültige Lösung“: Ich möchte diese Überlegungen als „Denkanstöße“ betrachten, die allerdings in manchen Punkten durchaus provokativ sein sollen.

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Sachse, R. (2016). Grundlegende Überlegungen für eine Konzeption von Psychotherapie. In: R. Sachse & M. Sachse (Hrsg.), Klärungsprozesse in der Praxis II, 48-72. Lengerich: Pabst.

Grundlagenliteratur
Breil, J. & Sachse, R. (2006). Psychologische Psychotherapie Oder: Welche Expertise weisen Therapieformen auf? In: R. Sachse & P. Schlebusch (Hrsg.), Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie, 147-164. Lengerich: Pabst.
Sachse, R. & Rudolf, G. (2008). Aufgaben und Person des Psychotherapeuten. In: S.C. Herpertz, F. Caspar & C. Mandl (Hrsg.), Störungsorientierte Psychotherapie, 91-101. München: Urban & Fischer.
Sachse, R. & Rudolf, G. (2017). Aufgabe und Person des Psychotherapeuten. In: S. Herpertz, F. Caspar & C. Mandl. (Hrsg.), Psychotherapie, 77-85. München: Elsevier.

Entwicklung von KOP

In diesem Abschnitt wird die theoretische und praktische Entwicklung des KOP-Konzeptes beschrieben.

Grundlagenliteratur
Sachse, R. (2005). Von der Gesprächspsychotherapie zur Klärungsorientierten Psychotherapie: Kritik und Weiterentwicklung eines Psychotherapiekonzeptes. Lengerich: Pabst Science Publishers.
Sachse, R. (2003). Von der Gesprächspsychotherapie zur Klärungsorientierten Psychotherapie. Bochum: Institut für Psychologische Psychotherapie.

Weiterführende Literatur
Sachse, R. (1990). Dialog zwischen Expertinnen oder: Das Ergänzungsverhältnis von Verhaltenstherapie, Kognitiver Therapie und Gesprächspsychotherapie. Verhaltenstherapie und Psychosoziale Praxis, 22, 167-198. Auch erschienen in: Verhaltenstherapie/Therapie Comportementale. Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Verhaltenstherapie, 3, 9-40.
Sachse, R. (2000). Determinants of success in Goal-Oriented Client-centered psychotherapy. Berichte aus der Arbeitseinheit Klinische Psychologie, Ruhr-Universität Bochum, 67.
Sachse, R. (1986). Gesprächspsychotherapie. Kurseinheit zum Kurs „Formen der Psychotherapie“ im Projekt „Wege zum Menschen“ der Fern-Universität Hagen.
Sachse, R. (1986). Selbstentfaltung in der Gesprächspsychotherapie mit vertiefenden Interventionen. Zeitschrift für Personenzentrierte Psychologie und Psychotherapie, 5, 183-193.
Sachse, R. (1986). Was bedeutet „Selbstexploration“ und wie kann ein Therapeut den Selbstklärungsprozeß des Klienten fördern? Versuch einer theoretischen Klärung mit Hilfe sprachpsychologischer Konzepte. GwG-Info 64, 33-52.
Sachse, R. (1987a). Funktion und Gestaltung der therapeutischen Beziehung in der Klientenzentrierten Psychotherapie bei interaktionellen Zielen und Interaktionsproblemen des Klienten. Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie, 35, 219-230.
Sachse, R. (1988). From attitude to action: On the necessity of an action-oriented approach in client-centered therapy. Berichte aus der Arbeitseinheit Klinische Psychologie, Fakultät für Psychologie, Ruhr-Universität Bochum, 64.
Sachse, R. (1996). Goal-oriented client-centered psychotherapy: A process-oriented form of client-centered psychotherapy. In: U. Esser, H. Papst, G.-W. Speierer (Eds.), The power of the person-centered approach. Köln: GwG.
Sachse, R. (1996). Praxis der Zielorientierten Gesprächspsychotherapie. Göttingen: Hogrefe.